Der ultimative Guide für die Gewichtsweste

Bei meinem eigenen Training werden mir oft Fragen zu meiner eigenen Gewichtsweste gestellt. Deshalb möchte ich hier die häufigsten Fragen zu einem Guide zusammenfassen, der alle Fragen rund um die Gewichtsweste beantworten sollte. Und los geht’s!

Was ist eine Gewichtsweste und für was benutzt man sie?

Die folgende Liste zeigt Gewichtswesten mit variabler Gewichtsbestückung. Diese Lauf- und Trainingswesten sorgen für ein erhöhtes Körpergewicht, das wiederum die Muskeln beim Training entsprechend stärker fordert. Solche strapazierfähigen Westen sind für Anfänger, angehende Sportler aber auch Fitness-Enthusiasten geeignet um Muskel- und Ausdauertraining zu maximieren.

Man sollte bei der Anschaffung einer Gewichtsweste auf einige Punkte achten, denn auch hier gibt es große Unterschiede in der Verarbeitung und dem daraus resultierenden Komfort beim Training – denn Spaß sollte die Nutzung beim Sport schon machen, die eigene Körperform sollte nicht eingeengt werden. Im Idealfall sind die Westen kurz gehalten um den Magenbereich nicht einzuengen und für hohe Beweglichkeit zu sorgen. Gerade wenn man Bauch- und Rumpfmuskulatur trainieren möchte. Diese “One-size-fits-all”-Westen gibt es in einer großen Auswahl an Farben und verschiedensten Preissegmenten.

Anfänger fragen sich häufig, welchen Nutzen eine Gewichtsweste beim Training hat und warum diese Westen einem schweren Rucksack oder etwas in dieser Richtung vorzuziehen sollte. Die nächstliegende Antwort ist, dass bei einem Rucksack zu viel Gewicht auf den Rücken gelegt wird, so dass man sich zu sehr nach vorne beugt. Diese schlechte Form erhöht das Risiko sich zu verletzen.

Gewichtswesten hingegen verteilen bequem das zusätzliche Gewicht gleichmäßig über den Oberkörper. Sie sollten außerdem gut verstellbar sein, was es ermöglicht die optimale Passform am eigenen Körper zu finden und für das Training immer die passende Menge an Zusatzgewicht zu tragen.

Wie man die richtige Gewichtsweste findet und auswählt!

Egal, ob man sich auf Bauchmuskeln, Geschwindigkeit oder Kraft im Oberkörper konzentriert, eine Gewichtsweste steigert die Effektivität des Trainings. Die Frage ist nur, welche Gewichtsweste nun die richtige sein soll. Aus diesem Grund werden in diesem Artikel vier Kriterien vorgestellt, die man immer berücksichtigen sollte, bevor man blind kauft.

1. Kriterium: Qualität und Material

In erster Linie sollte man sich über die Qualität der Gewichtsweste im Klaren sein. Jeder ist sich wahrscheinlich bewusst, dass gute Sportgeräte nicht billig sind. So gibt es nur wenige Dinge, die so frustrierend sind, wie ein Utensil, welches frühzeitig kaputt gegangen ist, bevor man es ausführlich in Benutzung hatte. Es gibt allerdings einen einfach Weg, um sicherzustellen, dass die Weste ein hartes Training aushalten kann.

Überprüfen Sie, aus welchem Material die Weste gemacht ist und ob diese neben der nötigen Reißfestigkeit vielleicht auch einfach zu reinigen ist. Transpiration verursacht ohne Reinigung, dass sich Bakterien auf dem Gewebe festsetzen. Diese Bakterien können später bei einem Training wieder zurück auf die Haut übertragen werden. Das passiert dann natürlich in dem Zeitraum, in dem die Poren bei der sportlichen Betätigung weit offen sind.

Darum sollte man vor der Anschaffung darauf achten, dass die Weste leicht waschbar und eventuell sogar aus einem Stoff besteht, der antibakteriell oder antimikrobiell wirkt.

Man sollte außerdem sicherstellen, dass die Gewichte entweder aus beschichtetem Metall oder mit einem Überzug aus Neopren-Material gefertigt sind, so dass sie vor Rost geschützt sind.

2. Kriterium: Einstellbarkeit & Zubehör

Um den besten Nutzen aus der Gewichtsweste zu holen, sollte diese möglichst flexibel einstellbar sein. Die Möglichkeit die Menge an Gewichten zu variieren, ist ein hilfreicher Faktor für den langfristigen Nutzen Trainingsverlauf.

Viele Athleten nutzen die Möglichkeit, die Menge an Gewicht in ihre Weste für eine Übung zu reduzieren und dann für eine andere Übung sie wieder zu erhöhen. Dies ermöglicht es aus der Gewichtsweste eine gewisse Flexibilität für das eigene Trainingsprogramm herauszuholen – ein paar Übungen haben wir hier zusammengefasst. Je leichter es ist Gewichte hinzufügen oder zu entfernen desto größer ist der Spaß beim eigenen Trainingsverlauf. Dies kann das Training beeinflussen, besonders wenn man auf einen strengen Workout setzt, der exakte Pausen zwischen den Übungen erfordert.

Weiterhin ist interessant, welche Arten von Zubehör an der Weste hinzugefügt werden können. Besitzt sie also zum Beispiel einen Beutel für Handy oder MP3-Player? Gibt es die Weste in verschiedenen Farben oder hat sie Reflexstreifen für das Lauftraining in der Nacht? Diese Arten von Zubehör können einen Mehrwert erzielen und führen dazu, dass die Gewichtsweste zu einem vielseitigen Begleiter wird.

3. Kriterium: Passform und Komfort

Wie gut sitzt die Weste und wie bequem sie ist bei längerem Einsatz. Manche Menschen haben die Tendenz, diesen Teil zu überspringen, da sie nicht denken, dass Komfort wichtig ist, wenn es um Trainingsgeräte geht. Dies ist leider eine Anfänger-Mentalität!

Jeder, der seinen Übungen ernst nimmt, wird bestätigen können, wie wichtig der Komfort der Ausstattung ist. Wenn sich das Utensil nicht gut anfühlt, wird es hart sich auf das Training zu konzentrieren oder im schlimmsten Fall bleibt die Weste früher oder später im Spind alleine zurück.

So sollte man auf jeden Fall die Weste vor dem Kauf anprobieren, wenn dies möglich ist. Bei einer Bestellung über das Internet, sollte man die Vorschaubilder studieren, die Rezensieonen anderer Käufer lesen und wenn das Produkt nicht überzeugt auch das Rückgaberecht in Anspruch nehmen. Auf diese Weise sollte man in der Lage sein, zu testen, ob die Weste optimal sitzt.

4. Kriterium: Gewicht

Als vierter Faktor sollte man wissen, wie viel die Weste selbst wiegt und wie viel Gewicht zusätzlich enthalten ist. Viele Sportler überschätzen, wie viel Gewicht sie stemmen können und kaufen eine zu schwere Weste für den Anfang. Auf der anderen Seite will man allerdings auch eine Weste verwenden, die einen stärker werden lässt.

Man sollte deshalb sicherstellen, dass man eine Weste kauft, die für das aktuelle Fitness-Level richtig ist. Eine zu leichte Weste wird einem weniger nützen und eine zu schwere Weste, wird Verletzungen verursachen. Im Zweifel also lieber zu leicht kaufen, allerdings mit Option auf mehr Gewicht.

Die Gewichte sollten weiterhin in der Weste gleichmäßig verteilt sein und sich im idealen Fall auch neu positionieren lassen. Falls man Anpassungen für Komfort und Balance vornehmen muss, wäre das ein Vorteil.

Indem man sich anfangs die Zeit nimmt, eine passende Gewichtsweste im Hinblick auf die genannten Kriterien auszusuchen, wird man eine gute Auswahl treffen, die einem langfristig ein gutes Training ermöglich.

Welche ist die beste Gewichtsweste?

Die beste Gewichtsweste für den persönlichen Workout hängt davon ab, was man mit der Weste machen möchte. Das kann ganz klassisch das Krafttraining sein, Crossfit, Schnelligkeitstraining oder plyometrisches Training. Dabei werden Trainingswesten immer beliebter und immer mehr Menschen entdecken, wie vorteilhaft sie für das eigene Workout sein können.

Aber woher soll man wissen, welches Produkt das beste Preis-/Leistungsverhältnis bietet? Aus diesem Grund gibt es diesen Leitfaden, der zumindest helfen soll, die Auswahl einzugrenzen und eine Wahl zu treffen, die für das jeweilige Training perfekt ist.

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Letzte Aktualisierung am 27.04.2024 Der angegebene Preis kann seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein. Maßgeblich für den Verkauf ist der tatsächliche Preis des Produkts, der zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Website des Verkäufers stand. Eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise ist technisch nicht möglich. * = Affiliate Links. Bilder von Amazon PA-API.

Gewichtsweste Selber Machen

Da die Gewichtswesten am Markt nicht ganz billig sind, stellen sich einige Leser die Frage, ob man eine Gewichtsweste auch selber machen kann. Und ja, das geht. Allerdings gibt es dabei einiges zu beachten und eine Gewichtsweste im Eigenbau ist nicht immer gegenüber einer gekauften Version zu empfehlen.

Viele gekaufte Gewichtswesten verwenden Metalleinlagen aus Gewichte. Vor der Verwendung solcher Gewichte raten wir bei selbstgemachten Gewichtswesten sehr ab. Sollten sich die Gewichte lösen und beim Training auf Beine oder Füße fallen, drohen dadurch ernsthafte Verletzungen. Kommerzielle Gewichtswesten sind speziell so hergestellt, den Strapazen des härtesten Trainings standzuhalten.

Wie baut man also seine eigene Gewichtsweste?

Am besten verwendet ihr eine alte Weste mit vielen Taschen, die Sie zu Hause irgendwo finden (oder kauft euch beispielsweise eine solche auf Amazon*). Wichtig dabei ist, dass die Weste (oder Jacke) sehr eng anliegt, damit sie sich beim Training nicht zu stark hin- und herbewegen kann. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch zu Rückenproblemen führen.

Füllen Sie die Taschen nun mit Sand und stellen Sie sicher, dass die Gewichte gleichmäßig verteilt sind und der Sand nicht ausläuft. Der Vorteil an der Verwendung von Sand ist, dass keine Verletzung droht, falls mal eine Tasche kaputt geht.

Falls die Weste nicht genug Taschen hat, können Sie auch noch zusätzliche Taschen annähen und diese mit Sand füllen. Achten Sie dabei darauf, dass die Tasche dem Gewicht standhält.

Insgesamt raten wir eher davon ab, Gewichtswesten selbst zu machen. Man kann dabei zwar ein bisschen Geld sparen, erzielt aber definitiv ein schlechteres Trainingsergebnis wie mit kommerziellen, speziell hergestellten Gewichtswesten. Es ist besonders wichtig, dass die Gewichte zwischen den beiden Seiten und vorne und hinten richtig ausbalanciert sind, damit man einen gleichmäßigen Trainingseffekt erhält und möglicherweise entstehende Rückenschmerzen vermeidet.

Fazit

Nun, da Sie die Optionen gesehen haben und unsere Top-Picks durchgesehen haben, liegt es an Ihnen zu entscheiden, welche Gewichtsweste Ihren Bedürfnissen entspricht, sich in Ihrer Preisklasse befindet, und Ihnen dabei hilft, Ihre Trainingsziele zu erreichen. Bedenken sollte man jedoch auch hier: Wer zu günstig kauft, kauft in der Regel zweimal – daher sollte man sich den Spaß nicht im Vorfeld mit einem billigen Produkt verderben.